Über die OSD / Osteopathic Research Institute gGmbH

Über osteopathische Forschung

Osteopathische Forschung

Die grundsätzliche Forderung der wissenschaftlichen Methode ist, dass Ergebnisse für jeden Menschen nachvollziehbar und damit überprüfbar sein müssen. In der Naturwissenschaft muss jede Erkenntnis durch Experimente überprüfbar sein. Deshalb wird genau unterschieden zwischen Hypothesen, empirischen Erkenntnissen und schließlich Theorien. Eine Hypothese ist eine unbewiesene Annahme, z.B. aufgrund von eigenen Praxiserfahrungen. Sie liefert die Motivation zur wissenschaftlichen Forschung, z.B. einer klinischen Studie.

Eine wissenschaftliche Theorie hat das Ziel, die Ergebnisse belegbar und berechenbar zu machen. Sie ist ein Modell der Wirklichkeit, aus dem sich Vorhersagen ableiten lassen, an denen sich der Wert der Theorie im Alltag messen muss. In aller Regel gilt eine Theorie nur innerhalb bestimmter Grenzen. In der Wissenschaft ist es normal, dass Widersprüche zwischen Theorie und Wirklichkeit neue Forschung anstoßen, Zusammenhänge tiefer erfassen lassen und sich daraus eine neue Theorie entwickelt. Wissenschaft ist ein historischer Prozess, der eingebunden ist in die Entwicklung der gesamten Gesellschaft.

Wissenschaftliche und osteopathische Lehre

Eine wissenschaftliche kritische Sichtweise bietet auch in der osteopathischen Praxis dem osteopathischen Behandler mehr Reflexionsvermögen, z.B. kann es die manchmal absolutistisch anmutende Subjektivität in der Palpation relativieren. Mündigkeit und Selbstreflektion sind notwendige Kompetenzen, um nicht jedem Wundereffekt oder Konzept blind zu folgen.

Die sich entwickelnde Osteopathie kann ganzheitliche Sicht, die Vereinigung von Psyche und Soma, naturwissenschaftlich begründen und sollte sie von vornherein in ihre Forschungsstrategien einbeziehen.

Grundlegende Ziele der Forschung am ORI sind neben dem Erkenntnisgewinn über Wirkmechanismen bzw. Wirkungsweisen von osteopathischen Therapien...

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Abschlussarbeiten