Automatic shifting suspension fulcrum

Sutherland wählte diesen Ausdruck für einen funktionellen Bereich im Verlauf des Sinus rectus: der Vereinigung der Falx cerebri, der Falx cerebelli und des Tentorium cerebelli. Dieser Bereich wird auch Sutherland-Fulcrum genannt. Dieses Fulcrum stellt einen beweglichen Ruhepunkt für die reziproke Spannungsmembran im Schädel und Rückenmarkskanal dar. Um das Gleichgewicht der Membranbewegung und -spannung in allen Richtungen gleichmäßig zu gewährleisten, müssen die Membranen von einem Fulcrum, einem Ruhepunkt, aus operieren. Dieser Ruhepunkt muss schwebend aufgehängt (Suspension) sein, um sich automatisch bewegen (automatic shifting) zu können, damit bei Zug oder Druck eine gleichmäßige Spannungsverteilung in den Duralmembranen ermöglicht wird.

Sutherland schreibt, dass bei Beginn der Atmung palpiert werden kann, wie das „automatic shifting suspension fulcrum“ seine Position verändert, ebenso wie ein Gefühl von Wärme durch die Fluktuation des Liquor cerebrospinalis entsteht [13, S. 215; 16, S. 285].

Literatur

  • Sutherland WG: Contributions of thought. 2nd ed. Portland: Sutherland Cranial Teaching Foundation; 1998.
  • Sutherland WG: Contributions of thought. Portland: Sutherland Cranial Teaching Foundation 1967: 142.
  • Sutherland WG: Teachings in the Science of Osteopathy. Portland: Sutherland Cranial Teaching Foundation; 1991.