Kategorie: Kraniosakrale Osteopathie

Einfluss der CV4-Technik auf das autonome Nervensystem bei Gesunden

Autorin: Maren Holsten (B.Sc. Ost.)   Hintergrund: In der heutigen Zeit fühlen sich immer mehr Menschen gestresst. Bei Disstress kann es zu Anpassungsschwierigkeiten des autonomen Nervensystems kommen, aus denen sich schwerwiegende Erkrankungen entwickeln können. In dieser randomisierten kontrollierten Grundlagenstudie soll der Einfluss einer singulären Anwendung der osteopathischen Technik „Kompression des vierten Ventrikels (CV4)“ auf Stressindikatoren und das subjektive Stressempfinden bei […]

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Osteopathische Behandlung der Sinus durae matris bei Kopfschmerzpatienten mit einer CMD

Pilotstudie: Untersuchung der Wirksamkeit einer osteopathischen Behandlung der Sinus durae matris auf den Kopfschmerz bei Patienten mit einer CMD   Hintergrund In dieser Studie zielte die Anwendung der Sinus durae matris-Techniken bei Patienten mit einer CMD-Diagnose und Kopfschmerz auf eine Drainageverbesserung der venösen Gefäße des Schädels ab. Es wurde geprüft, ob sich durch die Behandlung […]

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Die kraniosakrale Osteopathie und ihre Wirkung auf das Autonome Nervensystem

Abschlussarbeit von Julia Kühn (B.Sc. Ost.) Hintergrund: Das Autonome Nervensystems (ANS) dient der Anpassung des Organismus an äußere und innere Reize. Sein Aktivitätslevel lässt sich anhand von Messungen der Herzratenvariabilität (HRV) erfassen und gibt Auskunft u.a. über den Erholungsstatus des Individuums. Die vorliegende klinische Studie im Pilotdesign untersucht den kurz- und mittelfristigen Effekt von kraniosakralen […]

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Update (Teil 5): Periphere LCS-Ausstrombahn als Erklärung für Berührungs- bzw. Schmerzüberempfindlichkeit?

Torsten Liem Laut Untersuchungen von Levy et al. wird eine weitläufige Berührungs- bzw. Schmerzüberempfindlichkeit von trigeminozervikale und lumbosakrale Schmerzbahnen verursacht, die durch die Degranulation von Mastzellen aktiviert werden [28]. Es war aber weiterhin unklar, welcher Mechanismus die Berührungsüberempfindlichkeit der Hinterpfoten von Ratten verursachte. Die gängige Hypothese erklärte z.B. nicht den zeitlichen Ablauf der beobachteten Veränderungen. […]

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Update (Teil 4): Schlaf und LCS

Torsten Liem Xie et al. [23] konnten zeigen, dass eine Funktion des LCS darin besteht, das Gehirn von Stoffwechselmetaboliten aus dem interstitiellen Raum zu reinigen. Das Forscherteam fand anhand von Versuchen an Mäusen heraus, dass der Anteil des interstitiellen Raums im Wachzustand nur 14% des Gehirnvolumens beträgt, sich im natürlichen Schlaf (im Gegensatz zur Narkose) […]

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Update (Teil 3): Liquorfluss

Torsten Liem Frühere Untersuchungen zum Liquorfluss wurden durch eine Studie von Yamada [19] relativiert, in der dieser mittels MRT und einer speziellen Methode (Time-SLIP) ohne Injektion von radioaktiven Stoffen oder von Kontrastmitteln die Hydrodynamik des LCS unter physiologischen Bedingungen untersuchte. So konnte festgestellt werden, dass LCS aus dem dritten Ventrikel in die lateralen Ventrikel fließt. […]

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Update (Teil 2): Kardiovaskuläre, respiratorische und vasomotorische Einflüsse auf die Liquorpulsation

Torsten Liem Eine Studie von Kiviniemi et al. von 2016 zeichnet ein weitaus differenziertes Bild der LCS-Pulsationen, als gemäß bisher durchgeführten Untersuchungen angenommen wurde [16]. Den Untersuchern ist es gelungen, mittels ultraschneller Magnetresonanzenzephalographie (UFMREG) drei unterschiedliche physiologische Mechanismen darzustellen, die die Pulsation des LCS beeinflussen. Neben kardialen und respiratorischen Pulsationen konnten auch Pulse im langsamen […]

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Update zur Liquorforschung und Drainage des Gehirns (Teil 1): Produktion und Absorption des LCS

Torsten Liem Anhand von Tierversuchen erworbene Erkenntnisse zum Liquor cerebrospinalis (LCS) sind auf die Dynamiken im Menschen nicht immer übertragbar und deshalb in ihren Aussagen ggf. zu relativieren. Im Menschen beträgt der LCS 140 ml und die intrazelluläre Flüssigkeit in den extrazellulären Räumen im ZNS 280 ml [1]. Außer der Produktion in den Plexus choroideus […]

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Palpatorische Annäherung an die Region der Insula

Handhaltung Zeige-, Mittel- und Ringfinger ober- und unterhalb der Sutura squamoparietal beidseitig auflegen. Der Zeigefinger anterior, der Mittelfinger medial und der Ringfinger im posterioren Bereich der Insula auflegen.       Ausführung Mit den Fingern in die Tiefe, in die Region der Insula, projizieren. Der Zeigefinger versucht die Region der anterioren Insula, der Mittelfinger die […]

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Radiografischer Nachweis der Schädelmobilität

  Bei Neugeborenen sind die Schädelknochen beweglich, damit sich der Kopf des Kindes während der Geburt an den Geburtskanal anpassen kann. Eine Verformung geht nach der Geburt meist schnell zurück und die Schädelnähte (Suturen) und Fontanellen schließen sich. Osteopathische Ärzte gehen schon lange davon aus, dass die Schädelknochen auch langfristig beweglich bleiben können. Dies ist […]

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