Gehirnerschütterung aus osteopathischer Sicht: Befund und Behandlung

Das leichte Schädel-Hirn-Trauma, im Volksmund auch als Gehirnerschütterung bezeichnet, wird, insbesondere im Sport, häufig unterschätzt. Laut Gänsslen et al. (2016) wird es in ca. 40- 50% der Fälle sogar übersehen. Dabei zeigen 15% der Patienten anhaltende Symptome über mehr als drei Monate. Zwibel und Kollegen (2018) zeigen in ihrem Review eine evidenzbasierte osteopathische Perspektive zum […]

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Schlaganfall und Osteopathie

  Am 10.5.2017 ist Tag des Schlaganfalls. Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Die Hauptursachen für diese Minderdurchblutung im Gehirn (ischämischer Schlaganfall), bzw. akute Hirnblutung (hämorrhagischer Schlaganfall) sind Blutgerinnsel oder Thrombosen, Gefäßverengung oder –risse. Hauptrisikofaktor ist Bluthochdruck. Durch einen gesunden Lebensstil kann das Risiko für einen Schlaganfall deutlich verringert werden. Dazu gehört […]

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Morbus Parkinson: Placebo-Effekt kann den Rigor reduzieren

Parkinson-Patienten wird häufig ein Hirnschrittmacher implantiert, der über eine Stimulation des subthalamischen Nucleus (DBS, engl. für deep brain stimulation) die motorische Symptomatik wie den Rigor (lat. für Muskelsteife) reduzieren soll.   Betrachtung des Placebo-Effektes Vor circa einem Jahr veröffentlichten die estnischen Wissenschaftler Rätsep und Asser (2016) einen Artikel, in dem der Placebo-Effekt genutzt werden konnte, […]

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Müssen wir die Funktionsweise des sakralen ANS neu bewerten?

In einer neueren Veröffentlichung von Espinosa-Medina und Kollegen in der Zeitschrift Science (18 Nov 2016: Vol. 354, Issue 6314, pp. 893-897) postulieren die Autoren, dass die sakralen Spinalneurone – bislang als parasympathisch klassifiziert – dem sympathischen Nervensystem zugeordnet werden sollten. In der Untersuchung von Mäuseembryonen zeigten die präganglionären Neurone der Sakralregion charakteristische biochemische Eigenschaften sympathischer […]

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Chronische Migräne wirksam behandeln

  Randomisierte kontrollierte Studie bestätigt Effektivität osteopathischer Behandlung Migräne ist ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, weltweit ist es laut der Global Burden of Disease Study die dritthäufigste Erkrankung. Die Prävalenz in europäischen Ländern beträgt zwischen 10 und 15%. Die Erkrankung beeinträchtigt das Leben der Betroffenen stark und hat auch, z.B. durch Fehlzeiten bei der Arbeit, hohe […]

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Positive Wirkung von OMT auf die Schmerzkontrolle bei Rückenmarksverletzungen

  Schmerz ist bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen (SCI = spinal cord injury) mit einer Inzidenz von 65 – 80% ein häufiges Problem; ein Drittel von ihnen leidet sogar unter starken Schmerzen, die die Lebensqualität negativ beeinträchtigen, die Morbidität und den Grad der Behinderung beeinflussen und eine Rehabilitation deutlich erschweren. Zusätzlich entwickeln SCI- Patienten oft eine […]

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Parkinson – Der Beitrag des Vagusnervs in der Krankheitsentstehung

Immer mehr Menschen sind von der chronischen neurodegenerativen Erkrankung Parkinson betroffen. Es erkranken hauptsächlich ältere Personen und es wird geschätzt, dass sich die Neuerkrankungsrate zwischen 2005 und 2030 verdoppelt[1]. Jedoch sind die zugrundeliegenden Faktoren, warum manche Menschen daran erkranken und andere nicht, immer noch unklar. Wissenschaftler der Universität und des Uniklinikums in Aarhus, Dänemark, konnten […]

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Einige osteopathische Studien zum Kopf und neurologischen Erkrankungen

The use of osteopathic manipulative treatment as adjuvant therapy in children with recurrent acute otitis media http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12963590 Preoperative Intravenous Morphine Sulfate With Postoperative Osteopathic Manipulative Treatment Reduces Patient Analgesic Use After Total Abdominal Hysterectomy http://jaoa.org/article.aspx?articleid=2093074 The use of spinal manipulative therapy for pediatric health conditions: a systematic review of the literature http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3364062/ A comparison of […]

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Neue Einblicke in die Neuroanatomie des Plexus hypogastricus superior und die hypogastrischen Nerven beim Erwachsenen

Der Plexus hypogastricus superior (PHS) ist ein autonomer Plexus, der ventral der Bauchaortenbifurkation liegt und die Beckenorgane innerviert. Klassisch wird er als überwiegend sympathisches Nervengeflecht beschrieben. Postoperative Komplikationen nach periaortalen und retroperitonealen Eingriffen geben jedoch Hinweise darauf, dass auch parasympathische Fasern enthalten sein könnten. Hier weiterlesen.           Read More