Cranio Rhythmic Impluse

Dieser Begriff wurde erst nach Sutherlands Tod eingeführt und sollte unabhängig vom primär respiratorischen Mechanismus nur die physiologische unwillkürliche und rhythmische Fluktuation der zerebrospinalen Flüssigkeit benennen, palpabel als Expansions- und Retraktionsbewegung am Schädel. Er ist ein Terminus, der von den Psychiatern und Osteopathen Woods und Woods geprägt wurde, damit andere Ärzte diese Bewegung palpieren und bewerten konnten, ohne mit der Idee des primär respiratorischen Mechanismus konfrontiert zu werden. Aufgrund der palpatorischen Erfahrungen und elektronischen Messungen am Schädel besitzt der CRI nach Woods und Woods sowie Magoun einen Rhythmus von 10–14 pro Minute. Sutherland selbst hat nie eine bestimmte Frequenz genannt.

Im Folgenden werden nur die klassischen Frequenzen des. kraniosakralen Rhythmus aufgezählt. Dies Liste soll keinesfalls

  • 10–14 Zyklen/min: 4- bis 6-Sekunden-Zyklus (Magoun, Traube-Hering-Oszillation [TH-Oszillation])
  • 6–12 Zyklen/min: 5- bis 10-Sekunden-Zyklus (Upledger)
  • 8–12 Zyklen/min: 5- bis 7,5-Sekunden-Zyklus (Becker, Upledger)
  • 2,5 Zyklen/min: 24-Sekunden-Zyklus (Jealous)
  • 4-5 Zyklen/min (Liem)
  • 6–10 Zyklen in 10 min: 60- bis 100-Sekunden-Zyklus (Beckers „Slow [Large] Tide“, Mayer-Oszillation)
  • 1 Zyklus in 5 min: 300-Sekunden-Zyklus (Liem, Lewer-Allen et al.)