Die Möglichkeiten der Osteopathie bei der Behandlung von Schlafstörungen

Autorin : Andrea Haumann-Foith

 

Hintergrund

Generell zählen Schlafstörungen zu den häufigen Beschwerden in der Bevölkerung und sind nach dem ICSD-3 klassifiziert. Nicht erholsamer Schlaf hat einen starken Einfluss auf das Leben der Patienten. Insbesondere die Behandlung durch Medikamente kann zu schweren Nebenwirkungen und Abhängigkeiten führen. Die Osteopathie bietet hierzu eine schonende Alternative. Eine systematische Literaturrecherche soll den aktuellen Stand der Studien zur Behandlung von Schlafstörungen mit Osteopathie zusammenfassen, bewerten und neue Anreize für weiterführende Studien geben.

 

Methodik

Die systematische Literaturrecherche wird anhand von Keywords in den Datenbanken von PubMed, Ostmed Dr. und Osteopathic Research Web durchgeführt. Anschließend werden die identifizierten Studien anhand der Ein- und Ausschlusskriterien gefiltert. Abschließend erfolgt eine Auswertung auf Basis der PEDro-Skala und erweiterter Bewertungskriterien.

 

Ergebnisse

Die Recherche identifiziert neun relevante Studien in denen osteopathische Behandlungsmethoden bei Schlafstörungen untersucht werden. Insgesamt werden über 6000 Veröffentlichungen gefiltert. Das Ergebnis zeigt, dass alle Studien zu einer signifikanten Verbesserung der Schlafstörungen beitragen. Dabei sind eine Viel-zahl unterschiedlicher Osteopathischer Methoden bei verschiedenen Schlafstörungen zum Einsatz gekommen. Der PEDro-Score für die relevanten Studien ist von mittlerer bis hoher Qualität (≥4).

 

Schlussfolgerung

Osteopathische Behandlungen bieten bei vielen Schlafstörungen eine vielversprechende Alternative. Die bisherige Qualität der Studien ermöglicht eine umfangreichere Fortführung und Ausweitung der Osteopathie in diesem Bereich.

 

Schlüsselwörter

Schlafstörung, Osteopathie, PEDro, ICSD-3, PubMed

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