Die pathologischen Auswirkungen der Schulterprotraktion als potentielle Ursache eines Tennisellenbogens

Autorin: Michaela Marina Schmidt / Bild: Bruce Blaus (Lizenz: CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

 

Hintergrund:

Die Pilotstudie hat das Ziel die Zusammenhänge der Schulterprotraktion mit der Problematik eines Tennisellenbogens genauer zu untersuchen, sowie eine mögliche, bisher nicht dokumentierten, Kohärenz darzustellen.

 

Methodik:

Die Studie wird mit acht weiblichen Probanden zwischen 26 und 35 Jahren in einem Zeitraum von sechs Wochen durchgeführt. Bei allen Probanden wird ein Tennisellenbogen auf der rechten Seite diagnostiziert. Die Parameter der dorsalen Rumpfmuskulatur, des Schmerzes, der maximalen Handgreifkraft und des Protraktionswinkels der Schulter werden dafür gemessen und in Bezug zu der Problematik dargestellt.

 

Ergebnisse:

Die Ergebnisse der Messung der Protraktion zeigen bei allen Studienteilnehmern eine Verbesserung von mindestens 5 Grad nach lediglich drei Wochen Behandlung und intensivem Training. Die Schmerzen haben sich im Mittelwert in Ruhe von 3,8 auf 1,6 und unter Belastung von 5,8 auf 2,6 reduziert. Die maximale Greifkraft hat sich bei allen Studienteilnehmern im Mittelwert um 8,6 kg verbessert. Alle Studienteilnehmer sind im Bereich der normalen maximalen Greifkraft einzuordnen. Der p- Wert aller vier Messparameter liegt mit < 0,01 im hochsignifikanten Bereich.

 

Schlussfolgerung:

Die Ergebnisse sprechen für die Tendenz eines signifikanten Einflusses der Schulterstellung auf die Problematik einer Epicondylitis lateralis humeri

 

Schlüsselwörter:

Osteopathie, Protraktion der Schulter, Epicondylitis lateralis humeri

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