Pränatale Dynamiken für Osteopathen

Pränatale Dynamiken für Osteopathen

Matthew Appleton (GBR): Eltern-Baby-Therapeut in Bristol, England und internationaler Dozent. Seine Arbeit bezieht sich auf die Pioniere der heutigen pränatalen Babytherapie. Sein Schwerpunkt ist die säuglingszentrierte Traumatherapie nach Schwangerschafts- und Geburtstraumatisierungen.

Workshop 1: Umbilikale Thematiken: Diagnostische und klinische Fähigkeiten für die Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Erwachsenen

Kursinhalt:

Dieser Workshop untersucht somatische, psychologische und existenzielle Themen, assoziiert mit pränatalen, umbilikalen Dynamiken und dem Durchtrennen der Nabelschnur bei Geburt. Durch den Gebrauch einer Kombination aus Theorie und verkörperter Erkundung wird den Teilnehmern die unbilikale Beziehung zwischen Mutter und Säugling als prägende Vorlage, die alle folgenden Beziehungen beeinflusst, nähergebracht. Dies betrifft vor allem unser Verhältnis zu Intimität, Nahrung oder Geld und unser Vertrauen in die Umwelt. Verbindungen zwischen späteren physischen Problemen und den Bestrebungen des Säuglings, sich dem pränatalen Stress und dem Schock der vorzeitigen Abklemmung und Durchtrennung der Nabelschnur bei Geburt anzupassen, werden geknüpft.

Teilnehmern wird beigebracht:

  • die „Baby Body Language“, die mit umbilikalen Themen assoziiert ist, zu
    identifizieren.
  • sich der pränatalen, umbilikalen Dynamiken bewusst zu werden, die im
    Relationsfeld der Familie stattfinden.
  • umbilikalen Stress und Schock zu palpieren und zu lösen.
  • die Konsequenzen ungelösten, umbilikalen Stresses und den Schock im
    späteren Leben zu verstehen.

Workshop 2: Frühe pränatale Thematiken: Diagnostische und klinische Fähigkeiten für die Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Erwachsenen

Kursinhalt:

Das konventionelle, medizinische Verständnis des Bewusstseins als reines Epiphänomen des Gehirns hat das Verständnis für das Empfindungsvermögen im frühen, pränatalen Leben limitiert. Allerdings zeigen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des fetalen Ursprungs und der prä- und perinatalen Psychologie, dass selbst die frühen Stadien des embryonalen Lebens einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden im späteren Leben haben. Dieser Workshop untersucht die Thematik des pränatalen Bewusstseins und die Art und Weise, in der das zelluläre Gedächtnis spätere, transitionale Stadien von Geburt an beeinflusst.

Teilnehmern wird beigebracht:

  • frühe, pränatale Themen, die durch die „Baby Body Language“ ausgedrückt werden, zu identifizieren.
  • sich dem zellulären Erleben, das auf der Ebene des Organismus
    ausgedrückt wird, bewusst zu werden.
  • die pränatale Geschichte des Säuglings mit akkurater Empathie zu
    unterstützen.
  • die Herausforderungen, denen Säuglinge und Kinder, die durch IVF
    empfangen werden, ausgesetzt sind, zu erkennen und zu unterstützen.
  • die Konsequenzen ungelösten, pränatalen Traumas für das spätere Leben
    zu verstehen.

Zugangsvoraussetzung: Osteopath/In, Osteopathiestudent/In 5. Studienjahr
Datum: 01.09.-04.09.2018, 26.04.-29.04.2019
Kurssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung
Ort: Osteopathie Schule Deutschland, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Kursgebühr: 1180,- € (zahlbar in 2 Raten)
(Im Kurspreis enthalten: Evtl. Kursunterlagen der Dozenten, Kaffee, Wasser, Tee, Obst, Gemüse, Kekse, kleine Snacks)

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